Was mittelständische Unternehmen wirklich bremst
Der Bitkom hat im März 2026 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten gefragt, was die Digitalisierung im eigenen Haus aufhält. Ganz oben steht nicht das Geld und nicht die Technik.
- Anforderungen an den Datenschutz: 77 Prozent
- Fachkräftemangel: 70 Prozent
- Fehlende Zeit im eigenen Betrieb: 66 Prozent
- Technische Sicherheit: 61 Prozent
Beim KI-Einsatz im Besonderen kamen in derselben Erhebungsreihe rechtliche Verunsicherung mit 53 Prozent und die Sorge um die Datensicherheit mit 39 Prozent dazu. Ein System, das das Haus nicht verlässt, beantwortet damit genau den Einwand, den die Mehrheit als Erstes nennt.
Woran der KI-Einsatz tatsächlich hängt
Die KfW hat im Februar 2026 ausgewertet, welche Betriebe KI einsetzen. Das Ergebnis ist unbequem, und wir schreiben es trotzdem hin, weil es die Sache erklärt.
- Betriebe ohne Innovations- und ohne Forschungstätigkeit: 8 Prozent
- Betriebe, die nur im Umkreis von 50 Kilometern tätig sind: 14 Prozent
- Kleine Mittelständler: 19 Prozent
- Betriebe ab 50 Beschäftigten: 36 Prozent
- Betriebe mit einer Digitalisierungsstrategie: 35 Prozent
Wer weder eine Digitalisierungsstrategie noch eigene IT hat, ist statistisch der unwahrscheinlichste KI-Nutzer. Das ist zugleich der Betrieb, dem ein fertiges Gerät am meisten bringt, weil es die fehlende Voraussetzung ersetzt statt sie einzufordern. Genau dafür ist es gebaut.
Was ein Firmengedächtnis im Betrieb kann
- Ein Angebot von vor drei Jahren wiederfinden, ohne zu wissen, wer es geschrieben hat.
- Nachschlagen, wie ein Sonderfall damals gelöst wurde, statt ihn zweimal zu lösen.
- Neue Mitarbeiter finden Anleitungen und die interne Linie selbst, statt jede Frage weiterzureichen.
- Das Wissen bleibt im Betrieb, auch wenn jemand geht.
Jede Antwort nennt die Fundstelle. Sie sehen also, aus welchem Ihrer Dokumente sie stammt, und können sie in einer halben Minute nachschlagen.
Was wir nicht wissen
Wie viel Zeit in deutschen Betrieben tatsächlich für das Wiederfinden von Unterlagen draufgeht, ist nicht belastbar erhoben. Die Zahlen, die dazu kursieren, stammen aus amerikanischen Untersuchungen und aus Zitaten von Anbietern, die genau diese Lösung verkaufen. Wir nennen sie deshalb nicht. Was Ihr Betrieb dabei verliert, sehen wir uns lieber gemeinsam an, als es Ihnen vorzurechnen.
Ab welcher Betriebsgröße die Serverstufe trägt
Eine Zahl gibt es nicht, und wer Ihnen eine nennt, rät. Den Ausschlag geben vier andere Dinge.
- Wie viele Leute gleichzeitig damit arbeiten.
- Ob mehrere Standorte auf denselben Bestand zugreifen sollen.
- Wie viel Ihres Bestands digital vorliegt. Das Firmengedächtnis arbeitet mit digitalen Dokumenten, also PDF mit Textebene und Textdateien.
- Ob Sie den Betrieb im Haus behalten wollen oder jemanden brauchen, der ihn übernimmt.
Wie die größere Stufe gebaut ist, was sie kostet und wo sie gerade steht, lesen Sie auf der Seite zum eigenen KI-Server.
Abgerechnet wird zum Festpreis pro Betrieb, nicht pro Kopf und Monat. Die drei Ausbaustufen und was jede umfasst, stehen auf der Übersicht zum KI-Wissensmanagement. Die Preise der Serverstufe stehen auf deren eigener Seite, sie liegen um ein Vielfaches darüber.
Häufige Fragen
Wenn Sie zuerst wissen wollen, was die Begriffe bedeuten und welche Betriebsformen es überhaupt gibt, fangen Sie beim Überblick zum Corporate LLM an. Für Kanzleien und Arztpraxen ist der Fall eigens ausgearbeitet: Wissensmanagement für Kanzleien und für Arztpraxen.